„Hegel lesen“ im Deutschen Literaturarchiv Marbach

Am 6. Oktober 2019 wird die Ausstellung „Hegel und seine Freunde“ im Deutschen Literaturarchiv Marbach eröffnet. Um 11 h hält Judith Butler einen Vortrag. Um 14 h zeige ich die Vortragsperformance Hegel lesen.

 

Über die Performance:

Wie fühlt es sich an, Hegel heute zu lesen? Welche Art von Freude und Ärger löst es aus? Wie wird man durch seinen Satzbau angeschoben und gebremst? Wie liest man jemanden, der Hintergrund so vielen Denkens ist, das man schon kennt? Wie verschiebt sich die Wahrnehmung seiner Texte durch das Lesen seiner Leser und Leserinnen wie etwa Buck-Morss oder Kojève?

Hegel zu lesen ist – wie alles Lesen von Philosophie – für die meisten Menschen eine intensive, ästhetische, hochpersönliche und anstrengende Erfahrung. Die Performance untersucht solche individuellen Erfahrungen. Sie basiert auf einer Serie von Interviews mit Theorielesern und -leserinnen.

Vortrags-Performance bei „Am Nerv der Demokratie“ in Leipzig

In Leipzig findet von 9.-11. Mai 2019 das Performance-Philosophie-Festival „Am Nerv der Demokratie“ statt. Mit dabei eine Vortrags-Performance von mir:

 

Die Affen kraulen: Denkfiguren für Millionendemokratien

Demokratische Gebilde funktionieren sehr unterschiedlich, je nachdem ob sie hunderte, tausende oder mehrere Millionen Personen umfassen. Viele Menschen haben Probleme, in großen Zahlen und Strukturen zu denken. Veronika Reichl sucht in dieser Vortragsperformance nach Denkfiguren, mit denen sich über Demokratien mit Millionen von Mitgliedern nachdenken lässt: Zum Beispiel darüber, wie die Einzelperson mit ihren Repräsentanten verbunden ist, wie sie ihre Teilhabe performt oder wie sich die gegenseitigen Streicheleinheiten zwischen den Mitgliedern gestalten, die für jede nicht-diktatorische Gemeinschaft nötig sind.

Mehr zu dieser Performance unter: Du und die Schwärme – Denkfiguren für Millionendemokratien

Anschließend gibt es ein Gespräch geleitet von Eva Maria Gauß.

Wann: Freitag, 10. Mai 2019, 19:00 Uhr.

Wo: LOFFT – DAS THEATER
Spinnereistraße 7, Halle 7
04179 Leipzig

P.S. Das Plakat ist auch von mir.

 

 

 

 

Vortragsperformance „Phantasms of Art Works“ in Malmö

Wovon träumen wir, wenn wir an die Entstehung einer großen Arbeit denken (ein Traum, der beinahe jeden Künstler unterhält)? Wie stellt man sich kleine Arbeiten vor? Was genau meinen wir, wenn wir von poetischen, gewagten oder konsequenten Arbeiten sprechen? Welche Ideale haben wir im Sinn? Was sehen die Impulse, Empfindungen und Vermutungen aus, die dabei in Gang gesetzt werden? Welche Vorstellungen über Arbeitsabläufe und passive sowie aktive Zustände sind mit miteinander verbunden?

Mehr dazu unter: Produktions-Phantasmen

12.04.2019, 17 h

Östergatan 9, 211 25 Malmö

Organisiert und unterstützt durch:

Brunakra Contemporary

Konstitutet

Konstfrämjandet Skåne

Goethe Institut, Schweden.

 

 

 

 Produktions-Phantasmen

12.04.2019, 5 PM

Östergatan 9, 211 25 Malmö

Organised and suported by:

Brunakra Contemporary

Konstitutet

Konstfrämjandet Skåne

Goethe Institut, Schweden

 

 

 

 

Residency bei Brunakra Contemporary, Schweden

Ich war eingeladen zu einer Residency bei Brunakra Contemporary,  Gislöv, Schweden, vom 1. bis 15. April 2019.

Ich habe an einem Projekt zu Phantasmen der künstlerischen Produktion, insbesondere zu Phantasmen von großen und kleinen, minimalen, konsequenten, oszillierenden und krassen Arbeiten gearbeitet.

Die Residency wurde möglich durch eine Zusammenarbeit des Instituts für alles Mögliche, Berlin und Brunakra Contemporary. Finanziert wurde sie durch das Goethe Institut, Schweden.

 

Es hat großen Spaß gemacht.

Vortrags-Performance auf der Performance-Philosophy-Biennial, Amsterdam

Taboos, contradictions and double binds of being an academic philosopher and how philosophers try to deal with them

This lecture performance is based on 30 confidential interviews with academic philosophers in Germany (professors, junior faculty, and students) on their reading habits and professional life. One aspect of these interviews that struck me in particular and will be my focus here, is that several of the interviewees told me that that some of their most central convictions in philosophy and certain points of view regarding their working life at the university they had harboured for years but would never reveal openly in their professional environment. While some people were very aware of this contradiction between what they think and what they are prepared to say openly, others were only partly conscious of it. In both cases it was apparent that these contradictions made them discontent or sad or somewhat crazy and it made them deduct or dream up a range of explanations about what is wrong with academic philosophy. In the end, it made them develop different – often very personal – ways out of this contradiction. In this lecture performance I want to name some of the beliefs, taboos and double binds that seem to reside within philosophy departments, make assumptions how they arise and describe how academics try to deal with them.

14. 3.2019

Performance Philosophy Biennale, Amsterdam

Participation in the exhibition „The Production of Nothing“

A PRODUCTION OF NOTHING
by the Institut für alle Mögliche
13. – 16.09.2018
Schlegelstraße 6, 10115 Berlin
Participants: Ryo Biho, Stefan Brüggemann, Manuel Bonik, Ilse Ermen, Karl Heinz Jeron, Alana Lake, Franziska Pätzold, Veronica Reichl, Stefan Riebel, Joel Verwimp, Ladislav Zajac.

My project:

I have to lie down – pretty much about hardly anything

During the exhibition I am as hyperactive as possible. I collect and develop figures of thought, descriptions, instructions about all kinds of minor and hardly-any-productions, about slow, discrete and hidden production, about latency phases and the phantasm of non-production. I collect these ideas with help of the visitors: Please give me an interview (5-15 min) on your delicate, narrow or reduced production, but also on your everyday production or your fantasies of non-production or large-scale production. If you like to, we will make a drawing.

Soundcheck-Philosophie Salon in Leipzig am 7.3.2018

Bin ich sonderbar oder sind es die anderen?

Vortrags-Performance / Open Space /  & visualisierte Diskussion (Berlin)

mit Veronika Reichl & Rainer Totzke

Wie bin ich als Einzelne(r) zwischen den Anderen? In welcher Weise bin ich mich eingebettet in meine Peergroup, zwischen meinen Kollegen, zwischen den Menschen in meiner Straße? Wie gut kann ich die Anderen und unsere Beziehungen zueinander wahrnehmen? Sind die anderen (wie der französische Philosoph Jean Luc Nancy sagt) immer ein bisschen sonderbar? Wie bilden sie in dieser Sonderbarkeit meine Normalität?

Diesen Fragen geht der nächste Soundcheck-Philosophie-Salon am 7. März im Noch besser leben nach. Als Diskussions-Input zeigt  Veronika Reichl ihre literarisch-philosophische Vortrags-Performance „Die Anderen als Hintergrund“. Das Ganze wird gerahmt von einem zuschaueraktivierenden Gesprächssetting, in dem diesmal u.a. eigene und fremde Merkwürdigkeits-Erfahrungen visualisiert werden können. Response & Moderation: Rainer Totzke.

 

Eine Veranstaltung des Expedition Philosophie e.V. in Kooperation mit dem Noch besser leben.Gefördert vom Kulturamt der Stadt Leipzig.

Ort: Noch besser leben, Merseburger Str. 25 (Eingang Karl-Heine-Straße), 04229 Leipzig

Beginn: 20 Uhr,

Eintritt: Frei