Theorie lesen

Ist ein Kurzprosa Serie. Teile davon verwende ich in einer Leseperformance mit Animationsfilmen.

Wie ist es, Derrida, Butler oder Žižek zu lesen? Muss man schweigen, um Hegel verstehen zu können? Wie oft muss man Deleuze lesen, um den Sinn zu erahnen? Möchte man mit Hannah Arendt zur Vernunft der Griechen zurückzukehren? Hilft Kant dabei, die freifließenden Phänomene aufzuhalten?

Philosophische Texte zu lesen ist eine ästhetische, persönliche und anstrengende Erfahrung. Man tut es nur, wenn man sich davon etwas verspricht. Zugleich wird es von vielen Leser_Innen als beglückend wahrgenommen. Theorie lesen untersucht diese Erfahrung in kurzen Prosatexten. Sie basieren auf 50 vertraulichen Interviews mit Student_Innen, Dozent_Innen, Professor_Innen aus der Geisteswissenschaft (insbesondere aus der Philosophie) und mit anderen versierten Lesern.

Ich arbeite seit 2016 arbeite. Ich habe sie mehrfach als Lese-Performance mit Animationsfilmen vorgestellt u. a. bei Art as a Medium of Thinking, Konferenz, AIL, Wien, bei Lange Nacht der Philosophie, Zürich, bei Performance Philosophy Biennial, Prag und bei Society for European Philosophy and Forum for European Philosophy Joint Annual Conference, Winchester.

Ausschnitte sind veröffentlicht in: Katrin Felgenhauer und Falk Bornmüller (Hrsg.): Macht_Denken! Transcript, Bielefeld 2017 und in Performance Philosophy Journal (Vol.4) 2019.

Ausschnitt zum Lesen mit Animationsfilmen (auf Englisch)

Ausschnitt zum Anhören (auf Deutsch):

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