Das Gefühl zu denken – Erzählungen

Erscheint im April bei Matthes & Seitz Berlin

Wie ist es, Derrida, Butler oder Žižek zu lesen? Muss man schweigen, um Hegel verstehen zu können? Wie oft muss man Deleuze lesen, um den Sinn zu erahnen? Möchte man mit Hannah Arendt zur Vernunft der Griechen zurückzukehren? Hilft Kant dabei, die freifließenden Phänomene aufzuhalten?

Philosophie/Theorie zu lesen ist eine ästhetische, persönliche und anstrengende Erfahrung. Man tut es nur, wenn man sich davon etwas verspricht. Zugleich wird es von vielen Leser*innen als beglückend wahrgenommen. Ich untersuche diese Erfahrung und schreibe fiktive Prosatexte dazu. Sie basieren auf 50 vertraulichen Interviews mit Student*innen, Dozent*innen, Professor*innen aus der Geisteswissenschaft (insbesondere aus der Philosophie) und mit anderen versierten Lesern.

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