Ausstellungsteilnahme bei „The Production of Nothing“

Zur Ausstellung:
A PRODUCTION OF NOTHING
13. – 16.09.2018
A PRODUCTION OF NOTHING ist der Versuch einer flüchtigen Ausstellung die Arbeiten und Arbeitsweisen versammelt welche fast unsichtbar, beiläufig und von kurzer Dauer sind. Für den Zeitraum von drei Tagen werden einige dieser Arbeiten gezeigt und in Gesprächssituationen mit den Mitwirkenden sichtbar gemacht.
Dabei befindet sich die Veranstaltung in fortlaufendem Prozess – Arbeiten werden installiert – ein Gespräch entwickelt sich – eine Performance beginnt – die Ausstellung wird umgebaut – es wird Kaffee gekocht – ein Gedicht wird gelesen – …. Organisation, Arbeitsprozess und Präsentation werden miteinander verschränkt und es entsteht eine Abfolge situativer Ereignisse.
Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen sich auf den Prozess einzulassen und können fertige Beiträge mitbringen, diese vor Ort entwickeln oder in Gesprächssituationen über sie berichten. Alle sind ausdrücklich dazu eingeladen etwas Neues – für sie ungewohntes auszuprobieren.
Der Veranstaltungsort ist vom 14. – 16.09. täglich von 13 – 17 Uhr für interne Setzungen und Entwicklungen geöffnet und von 17 – 21 Uhr für Publikum zugänglich.
Der Titel der Veranstaltung ist eine erste Arbeit und dem Projekt „Show Titles“ entnommen – SHOW TITLE, #724 von Stefan Brüggemann.
Participants: Ryo Biho, Stefan Brüggemann, Manuel Bonik, Ilse Ermen, Karl Heinz Jeron, Alana Lake, Franziska Pätzold, Veronica Reichl, Stefan Riebel, Joel Verwimp, Ladislav Zajac
Ort: Kunstpunkt Berlin
Schlegelstraße 6, 10115 Berlin
www.kunstpunkt.com

 

Fotographie von Stefan Riebel

Zu meiner Arbeit:

Veronika Reichl: Ich muss mich unbedingt hinlegen: Ziemlich viel über kaum etwas

Während der Ausstellungszeit sammle und entwickle ich – so hyperaktiv wie möglich – Denkfiguren, Beschreibungen, Handlungsanweisungen etc. zum Wenig-, Kaum-, Fast-Nicht-Produzieren, zu gebremster, diskreter und versteckter Produktion, zu Latenzphasen und zum Phantasma der Nicht-Produktion. Ich sammle mit der Hilfe der Besucher: Gebt mir ein Interview (5-15 min) über Eure zarte, schmale oder reduzierte Produktion, aber auch über Eure Alltagsproduktion  oder Eure Phantasien einer Nicht- oder Großproduktion. Wenn Ihr mögt, machen wir eine Zeichnung dazu.